Cui Jian-Guo, University of Miami, Miami, USA

Wirkung von Agrin bei neuropathischem Schmerz bei Querschnittssymtomatik

Gefördert in: 2011, 2012


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85% der Patienten mit einer Querschnittssymptomatik leiden an neuropathischem Schmerz, mit der Folge physischer, emotionaler und sozialer Beeinträchtigung. Neuropathische Schmerzen sind sehr schwer behandelbar und sprechen oft nur wenig effektiv auf Behandlung mit Pharmaka an.
Vorläufige präklinische Ergebnisse zeigen, dass Agrin eine wichtige Rolle bei neuropathischen Schmerzen spielt.


Im Tiermodell war der Agrinspiegel bei Auftreten von neuropathischen Schmerzen im Rückenmark erniedrigt, eine Erhöhung des Agrinspiegels unterdrückte die neuropathischen Schmerzen. Die zugrundeliegende Wirkungsweise wird mit der Aktivierung von inhibitorischen Zwischenneuronen im Rückenmark erklärt.

Das vorliegende Projekt will folgende Fragen klären

  • Hat eine Querschnittsverletzung eine Herabsetzung von neuronalem Agrin und neuropathische Schmerzen zur Folge?
  • Unterdrückt eine Erhöhung von Agrin im Rückenmark den neuropathischen Schmerz?
  • Erfolgt die Wirkung von neuronalem Agrin über eine Aktivierung von Interneuronen?
  • Die erfolgreiche Beantwortung dieser Hypothesen kann einen erfolgversprechenden Ansatz zur Behandlung von neuropathischen Schmerzen liefern.