Maria Teresa Viscomi, Santa Lucia Foundation, Rom, Italien

Wirkung des Endocannabinoidsystems auf die Schädigung des Rückenmarks nach Querschnittsverletzung

Gefördert in: 2011, 2012


Zur Übersicht

Eine Rückenmarksverletzung ist ein zerstörerisches Geschehen mit schweren funktionellen Ausfällen wie einer Querschnittslähmung. Wie auch bei anderen Verletzungen des Gehirns, hängt die funktionelle Beeinträchtigung zum Teil auch mit der Degeneration von Gehirnstrukturen zusammen, die nicht direkt geschädigt werden, aber funktionell mit den direkt verletzten Gebieten verknüpft sind.
Endocannabinoide wirken über ihre Rezeptoren Cannabinoid Rezeptor 1 (CBR1) und 2 (CBR2) durch intrazelluläre Modulation von Signalketten. So wurde kürzlich gezeigt, dass sie dem Zelltod entgegenwirken und die funktionelle Erholung fördern.
Dieses Projekt will den neuen therapeutischen Ansatz untersuchen, durch die Modulation des Endocannabinoid Systems die Nervenzellen, deren Nervenfortsatz geschädigt wurde, zu erhalten und die Regeneration zu fördern.


Endocannabinoide wirken über ihre Rezeptoren Cannabinoid Rezeptor 1 (CBR1) und 2 /CBR2) durch intrazelluläre Modulation von Signalketten. So wurde kürzlich gezeigt, dass sie dem Zelltod entgegenwirken und die funktionelle Erholung fördern.
Das Projekt analysiert den Einfluss der Ausschaltung des Endocannabinoid-Systems auf

  • das Überleben der Nervenzellen,
  • die Regeneration der Nervenfasern,
  • die Reorganisation der Nervenfasertrakte und
  • die neurologische Erholung nach halbseitiger Querschnittsläsion.
  • das Projekt will einen neuen Ansatz für eine neuroprotektive Pharmakotherapie liefern.