Friedrich Propst, Universität Wien, Wien, Österreich

S-Nitrosylierung von MAP1B durch Stickoxid: Auch wesentlich in der Signalübertragung bei Myelin und Narben?

Gefördert in: 2007, 2008, 2009


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Aktuelle Forschungsergebnisse weisen nach, dass an Verletzungen im Rückenmark durch Entzündungen Stickoxide freigesetzt werden. Diese nehmen Einfluss auf den Eiweißstoff MAP1B der verletzten Nervenfasern (Nitrosylierung) und führt dann zu deren Rückbildung. Bisher ist nicht bekannt, ob Stickoxide auch die Aktivität anderer wachstumshemmender Proteine beeinflusst. Daher untersucht das neue Forschungsprojekt die Auswirkung von Stickoxid auf Prozesse mit Negativwirkung auf verletzte Nervenfasern. Ebenso interessant sind Wechselwirkungen mit anderen Substanzen, die sich in Rückenmarksverletzungen anreichern und die Regeneration des Nervensystems beeinflussen. Dieses Wissen ist für die erfolgreiche Überbrückung von Verletzungen des Rückenmarks grundlegend.