Sam David, McGill Universität, Montreal, Kanada

Neuroprotektion und Regeneration im Rückenmark über Veränderungen des Prostaglandin-Signalwegs

Gefördert in: 2007, 2008, 2009


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Die sekundäre Gewebeschädigung nach einer Rückenmarksverletzung trägt signifikant zur späteren funktionellen Einschränkung bei und sollte daher reduziert oder im Idealfall sogar verhindert werden. Ein wesentlicher Faktor dabei ist eine Entzündungsreaktion, die durch bestimmte Moleküle (Prostaglandine) verstärkt oder abgeschwächt werden kann. Ziel des Projektes ist eine genaue Analyse, welche dieser Moleküle (Prostaglandin-Rezeptor-Interaktionen) an diesen gegenläufigen Effekten beteiligt sind. Damit ließe sich ein Weg finden, wie durch Blockierung des schädigenden Einflusses und zusätzliche Verstärkung des schützenden Anteils des Immunsystems eine funktionelle Verbesserung nach Rückenmarksverletzung erreicht werden kann.