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Michael G. Fehlings, Krembil Neuroscience Centre, Toronto Western Hospital and the University of Toronto, Toronto, Canada

Humane neurale Vorläuferzellen, die von induzierten pluripotenten Stammzellen stammen (hiPSC-NPCs), als Therapie bei zervikaler Rückenmarksverletzung

Gefördert in: 2014, 2015, 2016


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Problem: Es gibt noch viele offene Fragen zu einer Therapie mit Stammzellen bei Rückenmarksverletzungen

Ansatz: Untersuchung des regenerativen Potentials von neuralen Vorläuferzellen, die von Induzierten pluripotenten Stammzellen aus menschlichen Hautzellen stammen

Ziel: Optimierung der Therapie mit (hiPSC-NPCs), um sie schneller in die klinische, therapeutische Anwendung zu bringen

 

Die Fortschritte eine stammzellbasierten Therapie bei Rückenmarksverletzung wird durch mehrere Faktoren limitiert, z.B. fehlende Studien bei zervikaler Verletzung, logistische wie ethische Bedenken in Bezug auf die Quelle, aus der die Stammzellen stammen, sowie das Fehlen des Verständnisses der genauen Mechanismen ihrer Wirkung.

Das Projekt adressiert offene Fragen einer Stammzelltherapie wie die Notwendigkeit der Immunsuppression, ethischen Bedenken und den Einsatz bei hoher Querschnittslähmung. Es werden hiPSC-NPCs in ein experimentelles Modell für eine zervikale Rückenmarksverletzung transplantiert. Diese neuralen Vorläuferstammzellen werden aus Hautzellen gewonnen, die zu pluripotenten Stammzellen reprogrammiert werden und dann zu neuralen Vorläuferzellen weiterentwickelt werden. Diese Zellen sind ethisch nicht umstritten und außerdem geht man davon aus, dass für Zellen, die aus körpereigenen Hautzellen gewonnen wurden, keine Immunsuppression erforderlich ist. Basierend auf vielversprechenden, vorläufigen Daten, wird die regenerative Wirkung dieser Zellen in einem Modell für eine zervikalen Rückenmarksverletzung untersucht, die sich in deutlichen Verbesserungen der Funktionen zeigen sollte.

Ziel ist, stammzellbasierte Therapiestrategien für die klinische Anwendung weiterzuentwickeln.