Damien D. Pearse, The Miami Project to Cure Paralysis, Miami, USA

Heilung von Innen – Therapie von Rückenmarksverletzungen durch körpereigene Stammzellen

Gefördert in: 2009, 2010, 2011


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Der sekundäre chronische Gewebeschaden nach einer Rückenmarksverletzung trägt neben der eigentlichen Verletzung wesentlich zur Funktionseinschränkung bei. Daher ist es eine wichtige therapeutische Strategie, diesen Sekundärschaden zu vermeiden. In diesem Projekt soll der schützende Effekt einer besonderen Therapiekombination erprobt werden, der Medikamente Rolipram und Valproinsäure.
Mit diesen schützenden Wirkstoffen könnte es gelingen, Nervenzellen zu schützen und damit Funktionsausfälle, wie beispielsweise Lähmungen, wieder herzustellen. In Laboruntersuchungen scheinen die Substanzen ihre Wirkung noch gegenseitig zu steigern. Rolipram und Valproinsäure könnten die Zahl der körpereigenen Stammzellen erhöhen und damit dem Rückenmark nach der Verletzung mehr eigene Nerven-Vorläuferzellen zur Verfügung stellen.