Paul Lingor, Universität Göttingen, Göttingen, Deutschland

Gentherapie zur Reduzierung des programmierten Zelltodes für Neuroprotektion und Regeneration des Rückenmarks

Gefördert in: 2007, 2008, 2009


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Rückenmarksverletzungen resultieren vor allem aus der plötzlichen traumatischen Schädigung mit massivem Zelluntergang, jedoch auch aus einer sekundären Kaskade von Schädigungsmechanismen (u.a. lokale Toxizität). Die Nervenzellen müssen zunächst in dieser Umgebung überleben, um später wieder auswachsen und Verbindungen herstellen zu können. Dieses Forschungsprojekt untersucht eine spezifische Molekülfamilie, die nicht nur das Überleben der Zellen nach der Schädigung unterstützt, sondern auch die Regeneration von Nervenfasern und ihr Auswachsen in die Zielregion fördert. Dazu werden diese „Überlebens- und Regenerationsstoffe“ mittels eines genetisch veränderten Virus injiziert.