Mark Kotter, University of Cambridge, Cambridge, UK

Förderung der Remyelinisierung im ZNS indem die Differenzierung von Oligodendrozyten Vorläuferzellen induziert wird

Gefördert in: 2011, 2012, 2013


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Bisher gibt es noch keinen klinischen Therapieansatz zur Verbesserung der Remyelinisierung Eine wichtige Strategie für die Remyelinisierung im ZNS und für die Besserung der verheerenden Konsequenzen des Verlusts von Myelinscheiden stellt die Stimulierung der Differenzierung von neuralen Vorläuferzellen zu myelinbildenden Oligodendrozyten dar.

Eine Reihe von Experimenten konnte zeigen, dass spezifische zelluläre Signalwege die blockierende Wirkung von Myelin-assoziierten Hemmstoffen neutralisieren können und die Differenzierung von Oligodendrozyten Vorläuferzellen (OPCs) auslösen können. So konnte in vorausgehenden Versuchen gezeigt werde, dass Tamoxifen, das den Östrogen Rezeptor und die Proteinkinase C (PKC) hemmt, in der Lage ist, die OPC Differenzierung in vitro und in vivo einzuleiten.


Da Tamoxifen ein klinisch etabliertes Pharmakon mit tolerierbaren Nebenwirkungen ist, wäre eine Remyelinisierung im ZNS mittels Tamoxifen eine attraktive und schnell in die Klinik umsetzbare Strategie.
Ziel dieser Studie ist die detaillierte Untersuchung der Tamoxifen vermittelten OPC Differenzierung und Remyelinisierung