Heinz Redl / Nadja Walder, Ludwig Boltzmann Institut, Wien, Österreich

Evaluierung der Therapie mit EPO mittels Mangan-verstärkter Magnetresonanztomographie (MEMRI) bei Rückenmarksverletzung

Gefördert in: 2011, 2012


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Rückenmarksverletzungen verursachen bleibende Schäden der Nervenfasern. Mittlerweile sind erste klinische Studien mit Medikamenten angelaufen, doch es fehlt an nicht-invasiven bildgebenden Möglichkeiten Therapieerfolge wie Axonregeneration oder Neuroprotektion sichtbar zu machen, sie können bisher nur anhand funktioneller Veränderungen gemessen werden (z.B. Muskelkraft). Diese teils subjektiven Änderungen lassen sich aber nur schwer erfassen, sind in klinischen Studien kompliziert zu bewerten und haben vielleicht dazu beigetragen, dass bisher keine Studie überzeugen konnte.


Dieses Projekt möchte daher prüfen, inwieweit die so genannte Mangan-verstärkte Magnetresonanztomographie (MEMRI) geeignet ist, das Wachstum von Nervenfasern nach einer experimentellen Rückenmarksschädigung und einer Therapie mit rhEPO im Tiermodell zu verfolgen.