Agnes Haggerty, Spinal Cord Repair Laboratory / University of Pittsburgh, Pittsburgh, USA

Entwicklung lamininbasierten, a-zellulären, injizierbaren Substanz für die Wiederherstellung bei Rückenmarksverletzung

Gefördert in: 2012, 2013, 2014


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Die motorische Erholung nach einer Rückenmarksverletzung wird durch die mangelnde Regeneration sehr eingeschränkt. Die limitierte Regenerationsfähigkeit der Nervenfaser im verletzten Rückenmark wird durch wachstumsbehindernde Barrieren in deren Umgebung wie z.B. die sich bildende Narbe, weiter reduziert.

Vorläufige Ergebnisse zeigen auf einer Matrix von Lamininpolymeren, die bei einem ph Wert von 4 (a Lam, „saueres“ Laminin) gebildet werden, eine verbesserte Fähigkeit zur Axonaussprossung von adulten Nervenzellen sowie eine verbesserte motorischen Erholung im Tiermodell. Diese vorläufigen Daten identifizieren aLam als einen geeigneten Kandidaten für eine „Matrixsubstanz“ für aussprossende Nervenfasern nach chronischer Rückenmarksverletzung.

Wie aLam das Axonwachstum verbessert und die Wiederherstellung des Rückenmarks unterstützt, ist unbekannt. Um aLam in Richtung eines therapeutischen Einsatzes weiterzuentwickeln, wird das Projekt folgende Fragestellungen bearbeiten:

  • Untersuchung der Mechanismen des von aLam vermittelten Axonwachstums
  • Untersuchung, wie aLam die Wiederherstellung des Rückenmarks beeinflusst


Gesucht wird eine wachstumsfördernde Matrix, die eine „funktionelle“, also neurologisch wirksame Regeneration unterstützt. Ziel ist, eine laminin-basierte, a-zellulären, injizierbaren Matrixsubstanz für die Wiederherstellung des verletzten Rückenmarks zu entwickeln.