Stephen Strittmatter
Stephen Strittmatter 
Stephen Strittmatter, Yale University School of Medicine, New Haven, USA

Bildgebende Darstellung des Nervenfaserwachstums nach Rückenmarksverletzung

Gefördert in: 2009, 2010, 2011, 2012


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Rückenmarksverletzungen verursachen bleibende Schäden der Nervenfasern. Mittlerweile sind erste klinische Studien mit Medikamenten angelaufen, die das Nervenfaserwachstum stimulieren sollen, doch es fehlt an nicht-invasiven bildgebenden Möglichkeiten, dieses Wachstum sichtbar zu machen.
Daher können Therapieerfolge bisher nur anhand funktioneller Veränderungen gemessen werden (z.B. Muskelkraft). Diese teils subjektiven Änderungen lassen sich aber nur schwer erfassen, sind in klinischen Studien kompliziert zu bewerten und haben vielleicht dazu beigetragen, dass bisher keine Studie überzeugen konnte.


Das Team aus Neurowissenschaftlern, Radiologen, Neurochirurgen und Neurologen möchte daher ein bildgebendes Verfahren verwenden, das Positronen-Emissions-Tomographie (PET) genannt wird. Mit ihm lassen sich Veränderungen der Nervenfasern beobachten (Wachstum/ Knüpfen neuer Verbindungen), die dann als gute Parameter in klinischen Studien dienen könnten.
Damit würde die Übersetzung von Forschungsergebnissen in Patientenstudien wesentlich beschleunigt werden und die erfolgreiche Behandlung der Querschnittslähmung näher rücken.