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Das Traditionsunternehmen Ströck gilt als eines der innovativsten österreichischen Bäckerei-Unternehmen. Irene Ströck ist davon überzeugt, dass das eine spezielle soziale Verantwortung mit sich bringt. „Wir spenden seit Jahren an unterschiedlichste wohltätige Einrichtungen. Besonders Kinder und Forschung liegen uns sehr am Herzen”, so die Wiener Unternehmerin. 
Bereits seit 2011 unterstützt die Firma Ströck auch Wings for Life und damit die Rückenmarksforschung. Grund genug, eine Lab-Tour in der PMU und damit einen Blick hinter die Kulissen zu organisieren.

Der Neurowissenschaftler Ludwig Aigner empfängt Irene Ströck, ihren Sohn Stefan, eine Freundin der Familie und Wings for Life Mitarbeiter Wolfgang Illek im Labor, in das sonst nur Befugte Zutritt haben. Dort macht er deutlich, warum eine Rückenmarksverletzung so komplex ist. „Jede Nervenzelle im Gehirn besteht aus einem Zellkern und mindestens einem Fortsatz, der die Funktionen im Körper ansteuert.“ Zur besseren Vorstellung bringt er einen greifbaren Vergleich: „Wäre ich ein Zellkern, würde mein Fortsatz 200 km lang sein. Passiert auf dieser Strecke irgendwo eine Katastrophe – ein drastischer Unfall oder ein schwerer Anschlag -  kann nichts was nach diesem Unglück kommt mehr erreicht werden. Kein Impuls, keine Information kann den zerstörten Bereich überbrücken.“ Nach einer Rückenmarksverletzung sind zigtausend Nervenfasern zerstört, es gibt unterschiedlichste Baustellen, derer sich die Forschung annehmen muss.


Laut dem Wissenschaftler werden dabei unter anderem drei Bereiche fokussiert.

1. Medikamentöse bzw. pharmazeutische Ansätze. Hier wird der Einsatz von Medikamenten geprüft, die die Regeneration verbessern sollen. In den letzten Jahren konnten bereits entscheidende Schritte getan werden. Der Fokus liegt hier auf der Funktionsverbesserung.

2. Zelltherapien. Hier haben es bereits vielversprechende Ansätze in klinische Studien geschafft. Wann hier der Durchbruch ansteht, ist ungewiss.

3. Stimulationsansätze. Dieser Ansatz wird am schnellsten zum Patienten gelangen. Durch Stimulatoren, die auf das Rückenmark gesetzt werden, können nicht verletzte Fasern vermehrt aktiviert werden.

Während Prof. Dr. Aigner Einblicke in die Rückenmarksforschung gibt, stellen die TeilnehmerInnen immer wieder Rückfragen, um den aktuellen Stand noch besser zu verstehen. „Das Interesse ist sehr groß. Unsere Unterstützer sollen wissen, was genau wir mit ihren Spenden machen und warum sie so wichtig für uns sind“, betont Wolfgang Illek.

Wings for Life hat bereits 170 Forschungsprojekte finanziell unterstützt. Darüber hinaus haben wir ein Programm ins Leben gerufen, das hilft, die Grundlagenforschung besser in die Klinik zu übertragen. Die Firma Stöck leistet mit ihrer großzügigen Firmenspende einen wertvollen Beitrag zum Erfolg in der Rückenmarksforschung.