Sensationelle Fundraising-Aktion


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2 Monate, 5.642 Meter, 17.554 Dollar - Dorian Breakspear-Coyle beschloss mit 52 Jahren, den Mount Elbrus zu besteigen und dieses Abenteuer jenen zu widmen, die mit Querschnittslähmung leben.

Alles begann als ein Distributionspartner seines Arbeitgebers ihn fragte, ob er Lust hätte den höchsten Berg Russlands und damit einen der Seven Summits zu besteigen. Die Idee auf seinem Weg nach oben Spenden zu sammeln, kam durch seinen Kollegen Dmitry, der für eine junge Frau die Mittel zur medizinischen Versorgung sichern wollte. Dorian war von seinem Plan überzeugt: „Ich habe sofort entschieden, den Aufstieg dazu zu nutzen, Wings for Life zu unterstützen und damit auf eine großartige Sache aufmerksam zu machen.“ Ein Slogan war schnell gefunden: Climbing for those who can`t.

Erstes Team Meeting mit Moskau und Dubai
Erstes Team Meeting mit Moskau und Dubai 


Ein wichtiger Motivationsfaktor vor und während des Aufstiegs war sein Freund Chris Khouri, der seit einem Motocross-Unfall auf den Rollstuhl angewiesen ist. Chris ist für Dorian eine Inspiration, vor allem deshalb weil er jeden Tag vor neuen Herausforderungen steht, sich diesen stellt und nicht aufgibt. „Jedes Mal wenn ich dachte ich kann nicht mehr, wollte ich das nicht akzeptieren und habe weitergemacht. Ich wollte es auch für meine Familie machen“, beschreibt Dorian die anstrengendsten Momente der Tour.

Dorians Kumpel Chris
Dorians Kumpel Chris 


Dorian war kein erfahrener Bergsteiger; um sich auf das Abenteuer vorzubereiten ging Dorian täglich ins Fitnessstudio und nahm am Wings for Life World Run teil. Zusätzlich ließ er sich von einem Sportarzt und einem Kardiologen untersuchen. Gesund und fit startete er seine Reise nach Moskau um zwei seiner Kollegen zu treffen. Nachdem sie ihre Ausrüstung noch einmal überprüft hatten ging es mit dem Flugzeug nach Mineraley Vody und anschließend mit dem Bus zum Fuß des Berges. Die Reise dauerte neun Tage inklusive dem Flug nach Russland, sechs Tage nahmen Akklimatisation und das Klettern in Anspruch.

Harte Vorbereitung
Harte Vorbereitung 


Dass der Trip anstrengend, hart und ermüdend werden würde, wusste Dorian im Voraus, die größte Schwierigkeit bestand allerdings im „Atmen, einem der natürlichsten Dinge der Welt, doch plötzlich war die Luft knapp“.  Alle Anstrengungen wurden durch das Erreichen des Gipfels belohnt: „Das Gefühl der Hochstimmung, wenn man den Gipfel erreicht und diesen Moment mit einer Gruppe von wunderbaren Menschen teilen kann, ist einmalig. Ich fühlte mich euphorisch angesichts dessen, was wir alles erreicht haben” erinnert sich Dorian.

Dorian wollte nicht nur ein Abenteuer erleben, sondern auch etwas Gutes tun. Er setzte seinen Plan um und sammelte unglaubliche 17.554 USD, die zu einhundert Prozent in die Rückenmarksforschung investiert werden. Sein Tipp für zukünftige Spendensammler: „Steck dir hohe Ziele, ich musste meines neu setzen nachdem ich es früher erreicht hatte als gedacht. Fordere jeden auf, zu helfen und habe keine Angst, um Hilfe zu fragen. Fotografiere viel und beschreibe deine Gefühle, deine Umgebung etc. in Videos. Ich habe dieses Projekt sehr genossen und fordere hiermit alle auf es mir gleich zu tun – Tu es für jene, die es selbst nicht können.“

Mount Elbrus
Mount Elbrus  

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