Networking in London


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Bei der Forschung im Bereich Querschnittslähmung haben gemeinnützige Stiftungen ein gemeinsames Ziel. Durch die Förderung von Forschungsprojekten wollen sie neue Behandlungsmöglichkeiten für querschnittsgelähmte Patienten finden. Das ist auch Basis der Zusammenarbeit zwischen Wings for Life und der englischen Stiftung ISRT (International Spinal Research Trust, UK).

Mitte September fand das jährliche wissenschaftliche Network Meeting von ISRT in London statt und natürlich war Wings for Life dort mit vertreten. Das zweitägige Meeting hat zum Ziel, Wissenschaftler die auf dem Gebiet Rückenmarksverletzung arbeiten, zusammenzubringen. So soll der Informationsaustausch zwischen Grundlagenforschern und Klinikern, zwischen jungen und etablierten Forschern gefördert werden.

Diesmal behandelten die Vortragsreihen Themen wie den Einfluss einer Rückenmarksverletzung auf das Immunsystems und die Folgen für den Krankheitsverlauf und die funktionelle Erholung. Oder die Frage, welche Maßnahmen in der  Akutphase eine neuroprotektive Wirkung haben und die damit verbundene Funktionserhaltung des Patienten. Es wurde thematisiert, wo das Feld im Hinblick auf klinische Studien mit Stammzellen steht. Außerdem wurde die Rolle der Remyelinisierung nach Rückenmarksverletzungen behandelt. Gentherapeutische Verfahren waren ebenso Thema, wie Therapieansätze, die sich in klinischen Studie sinnvoll kombinieren lassen.

Neben der wissenschaftlichen Information bot dieses Meeting aber auch eine gute Gelegenheit mit den Kollegen von anderen Stiftungen bestehende und geplante Zusammenarbeit der Stiftungen zu besprechen. Im Hinblick auf größere Forschungsprojekte oder Studien, die eine Stiftung nicht alleine fördern kann, unterstützt und beschleunigt eine Zusammenarbeit die wissenschaftliche Entwicklung.