Global Race Control
Global Race Control  © Jörg Mitter

Logistische Herausforderungen beim World Run


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Der Wings for Life World Run ist kein normaler 10-Kilometer-Lauf, kein Halbmarathon oder andere traditionelle Laufveranstaltung mit einer festgelegten Distanz und statischer Ziellinie. Stattdessen kommt bei dieser weltweiten Veranstaltung am 4. Mai ein revolutionäres Rennformat zum Einsatz: Sogenannte Catcher Cars nehmen die Verfolgung der Teilnehmer aus 164 Nationen auf, die auf 34 Rennstrecken in 32 Ländern zeitgleich laufen werden – eine absolute Weltpremiere!  

Zwei Jahre lang wurde an der gigantischen Logistik dieser Veranstaltung gearbeitet. Allein für die Zeitnahme sind 110 Experten im Einsatz. Für die 34 Catcher Cars, die den Läuferinnen und Läufern auf den Fersen sein werden, wurden 4 Tonnen Equipment rund um den Globus verteilt. Fans, Zuschauer und Familienmitglieder werden dank der rund 200 Kameras und 34 TV-Feeds die Action live verfolgen können.



Das Herzstück des Wings for Life World Run befindet sich am Red Bull Ring in Spielberg, Österreich. In der Global Race Control laufen mittels Satellitenübertragung und modernster Technologie alle Daten aus den Ländern zusammen. 150 Fachkräfte sorgen unter der Leitung des internationalen Sportdirektors Colin Jackson für einen reibungslosen Ablauf.

Auf der offiziellen Website kann man in Echtzeit verfolgen, wer noch läuft oder wer bereits vom Catcher Car eingeholt wurde. Darüber hinaus gibt es einen Livestream, aktuelle Ranglisten, einen Radiokanal und Social Media-Updates. Die Zuschauer können zudem ihren ganz persönlichen Beitrag leisten und auf der Website für die Rückenmarksforschung spenden.  

Im deutschsprachigen Raum überträgt ServusTV Live ab 11 Uhr und bietet spannende Einblicke in alle Austragungsorte weltweit. 

An jeder Location fällt der Startschuss zeitgleich um Punkt 10 Uhr UTC, das bedeutet für Mitteleuropa 12 Uhr Mittags. Ab diesem Zeitpunkt beginnt der Wettlauf gegen die Catcher Cars und für die Rückenmarksforschung. Hundert Prozent der Startgelder fließen in Forschungsprojekte zur Heilung von Querschnittslähmung.

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