Informationssystem zu Rückenmarksverletzungen


Zur Übersicht

Seit März fördert das deutsche Bundesministerium für Bildung und Forschung ein Verbundprojekt. Mit 1,1 Millionen Euro, für die nächsten drei Jahre, soll ein Informationssystem zum Themenkomplex Rückenmarksverletzungen aufgebaut werden.

Das Informationssystem soll als eine Entscheidungshilfe für die Auswahl und Durchführung klinischer Studien dienen. Die Datenbank als Grundlage für sogenannte Meta-Analysen vorhandener Studien, ermöglicht den Forschern den Stand der Forschung zu bestimmten Fragestellungen zu erheben und zu bewerten. Ein weiteres Ziel: die schnellere Umsetzung experimenteller vorklinischer Befunde in der klinischen Anwendung.
Neurowissenschaftler sollen mehr Erkenntnisse gewinnen und diese die Erfolgsaussichten einer experimentellen Therapieform beeinflussen.

Auf der Grundlage vollständiger Informationen können durch die geplante Wissensbank die vielversprechendsten therapeutischen Konzepte für klinische Studien ausgewählt werden.

Ansprechpartner ist Prof. Dr. Hans Werner Müller von der Klinik für Neurologie der Uniklinik Düsseldorf. Er und seine Projektpartner in Düsseldorf und Bielefeld sind der Überzeugung, dass die Datenbank eine Entscheidungshilfe sein wird. Wissenschaftliche Forschungsergebnisse in der klinischen Anwendung auf dem Gebiet der Querschnittlähmung können dadurch beschleunigt werden.