© David Robinson

101 schlaue Köpfe in Salzburg


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Exakt 101 führende Wissenschaftler, Kliniker und Experten reisten heuer zum Scientific Meeting nach Salzburg. So viele wie noch nie. „Es macht uns stolz, dass wir so viele Projekte unterstützen können und die Elite der Rückenmarkforschung hier zu Besuch ist“, freut sich CEO Anita Gehardter über das internationale Publikum. „Wir wollen den Forschern eine Plattform bieten, um die neuesten Ergebnisse zu präsentieren und diskutieren. Der offene Austausch ist spannend und bereichernd.“

 (David Robinson )
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Einer der Teilnehmer ist Martin Schwab. Der Wissenschaftler konnte einen Beweis für die Regeneration nach einer Rückenmarksverletzung liefern. „Bei einem guten Meeting wie diesem, werden immer Infos ausgetauscht die wirklich neu sind. Man erhält Wissen, das erst zwei Jahre später an die Öffentlichkeit gelangt.“

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Das Scientific Meeting ermöglicht den Forschern einen Einblick in die Arbeit ihrer Kollegen, sie können sich austauschen, neue Techniken kennenlernen und wertvolle Kooperationen eingehen. Michael Kilgard von der Universität in Dallas, Texas: „Es ist eines meiner liebsten Treffen. Ich mag das breite Spektrum an Fachwissen und die Nähe zu allen“.

Das stach hervor
Unter den zahlreichen Präsentationen zeigte Marios Papadopoulos vom britischen St. George's Healthcare NHS Trust in Großbritannien ein weiteres herausragendes Projekt. Er entdeckte, dass Rückenmarksverletzungen den normalen spinalen Blutfluss beeinflussen. Dies hat negative Auswirkungen auf die Genesung der Patienten. Die Wiederherstellung einer normalen Durchblutung könnte zu einer wichtigen Erholung führen.
John Kramer vom ICORD in Kanada verdeutlichte, dass ein zugelassenes Antiepileptikum die Erholung nach einer Rückenmarksverletzung fördern und möglicherweise in klinische Tests übergehen könnte. Alice Braga von der University of Cambridge beschrieb einen sehr interessanten Ansatz, der Stammzellen und genetische Nanotechnologie kombiniert um so eine stärkere heilende Wirkung zu erzielen.

Während zwei dicht gedrängter Tage, lösten sich Präsentationen und intensive Diskussionen an den Postern ab. Immer im Fokus: die Heilung bzw. Linderung von Rückenmarksverletzungen. Jan Schwab, wissenschaftlicher Direktor von Wings for Life fasste zusammen: „Es war sehr spannend und wichtig zu sehen, wo die Projekte der Wissenschaftler stehen. Wir freuen uns über den Fortschritt und einige fantastische Ergebnisse.“